KUNST DER ÜBERGÄNGE

Eine interdisziplinäre künstlerisch-philosophische Bewegung zur Erforschung der Erfahrbarkeit von Existenz

Wie wird Existenz erfahrbar?

Diese Frage bildet den Ausgangspunkt von Transient Aesthetics.

Die Bewegung entstand aus meiner künstlerischen Praxis und aus der Beobachtung, dass die Wirklichkeit weder durch das Sein noch durch das Werden allein beschrieben werden kann.

Existenz entfaltet sich fortlaufend durch Manifestationen. Jede Manifestation ist gegenwärtig und zugleich im Wandel. Vergänglichkeit ist dabei keine Verneinung der Existenz. Sie ist eine ihrer grundlegenden Bedingungen. Gerade weil Manifestationen vergänglich sind, entstehen Verbindungen. Durch diese Verbindungen werden Erfahrung und Bewusstsein möglich.

Kunst eröffnet Räume, in denen diese Zusammenhänge sichtbar und erfahrbar werden.

Transient Aesthetics versteht Kunst deshalb nicht nur als Ausdruck, sondern als Erkenntnisraum – einen Ort, an dem Menschen ihre Beziehung zur Existenz reflektieren und neu erfahren können.

Die Bewegung lädt Künstlerinnen und Künstler, Philosophinnen und Philosophen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie alle Interessierten ein, diese Frage gemeinsam weiter zu erforschen.